Was meine Fotoalben so alles erzählen
Im Zeitalter der digitalen Kamera hat kaum einer mehr ein klassisches Fotoalbum in seinem Schrank. In Dateien werden die Fotos auf dem Computer, externen Festplatten oder CDs gespeichert, um sie immer mal wieder anzusehen. Ein Foto hat dadurch auch seinen Wert verloren. Wo früher auf den 24er- oder 36er-Filmen ein Foto ausgereicht hatte, wo man noch nicht mal wusste, ob es gelungen war oder nicht, wird heute massig geknipst, um dann 20 Fotos der gleichen Art zu besitzen und das Beste davon in sozialen Netzwerken als Profilbild zu posten oder sein virtuelles Fotoalbum aufzufrischen. Fotos werden ins Internet gestellt, um Freunden oder auch jedem User der Seite zu ermöglichen, sich die neusten Bilder anzusehen.
Gerne denke ich lieber mal an die gute alte Zeit zurück und durchstöbere meine Fotoalben. Am schönsten finde ich die klaren und eleganten Schwarz-Weiß-Fotos. Ein besonders schönes ist das Hochzeitsfoto von meiner Frau und mir. Da wir damals nicht viel Geld hatten, kauften wir uns günstige Verlobungsringe, die wir am Tag der Hochzeit gegen hübsche goldene Trauringe eintauschten. Diese tragen wir natürlich heute noch und die Verlobungsringe haben einen Ehrenplatz im Wohnzimmerschrank.
Nur zwei Jahre nach der Hochzeit kam dann unser Sohn Marco zur Welt. Auch hier sind die ersten Fotos noch schwarz-weiß, gehen dann mit der Zeit aber in Farbfotos über. Wenn ich den Kinderwagen von damals betrachte, wäre es doch ganz schön gewesen, wenn wir uns damals schon einen Kiddy Comfort Pro Kinderwagen hätten kaufen können. Die Zeit verging wie im Flug, denn schon kurz darauf – so kommt es einem vor – standen Marco und sein bester Freund Sven schon mit Schultüten vor der Schule und erwarteten ihren ersten Schultag.
Es ist immer wieder schön, in einem alten Fotoalbum zu blättern. Ich bin zwar auch froh, in der modernen, hochtechnisierten Welt zu leben und eine Digitalkamera zu besitzen, aber ein Fotoapparat mit Schwarz-Weiß-Film hatte doch etwas ganz Besonderes!